Nierenersatztherapie

Ziel einer guten nephrologischen Therapie ist es, die Nieren und deren Funktionen zu erhalten und die Nierenersatztherapie zu vermeiden. Leider gelingt dies nicht immer.

Ziel einer guten nephrologischen Therapie ist es, die Nieren und deren Funktionen zu erhalten und die Nierenersatztherapie zu vermeiden. Leider gelingt dies nicht immer.

Der Verlust der Nierenfunktion, sei es durch akute oder chronische Nierenerkrankungen, führt zu vielfältigen Symptomen, die aber oft vieldeutig sind und nicht unmittelbar auf eine Nierenerkrankung hinweisen. Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz, Übelkeit und auch Erbrechen werden beobachtet.

In Kombination mit der Krankengeschichte, den Laborwerten und apparativen Befunden, z. B. der Ultraschalluntersuchung der Nieren, sind diese aber der Regel doch eindeutig zu interpretieren. Schwere Vergiftungserscheinungen durch harnpflichtige Substanzen bei unzureichender Nierenfunktion stellen einen Notfall dar und erfordern einen umgehenden Beginn der Dialysetherapie, manchmal auch im Krankenhaus. Durch einen rechtzeitigen Beginn der Behandlung können, insbesondere bei älteren Patienten, Krankenhausaufenthalte und Folgeerkrankungen vermieden werden.

Welche Nierenersatzverfahren gibt es?